geschichtliches

ein geschichtlicher Überblick

Am 30. März 1866 wurde von 52 Bürgern unseres damaligen Ortes die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Im Laufe der Zeit wechselten die Angehörigen der Wehr, als auch die jeweiligen Wehrleiter bzw. Brandmeister.
 
Die Wehrleiter waren:
1866 – 1867   Eduart Schlegel
1867 – 1889   Franz Ackermann
1889 – 1914   Richard Heymer
1914 – 1918   Max Schlegel
1918 – 1930   Alfred Zschenderlein
1930 – 1941   Paul Opitz
1941 – 1955   Artur Ahnert
1955 – 1973   Fritz Pemmann
1973 – 1992   Paul Höpfner
1992 – 2006   Jürgen Stöhr
2006 – 2012   Mario Opitz
seit 2012        Stefan Klose

1942 bekam unsere Wehr eine Motorspritze vom Typ TS-Flader aus Jöhstadt. Bis dahin musste die Brandbekämpfung mit einer Handdruckspritze durchgeführt werden. Dank der Bemühungen des ehemaligen Wehrleiters Pemmann, war es 1955 möglich, einen ausgesonderten LKW zu übernehmen, der mit Unterstützung des Patenbetriebes der LPG, dem „Sachsenringwerk“ Zwickau zu einem Mannschaftstransportfahrzeug umgebaut und hergerichtet wurde. Er wurde als Sputnik getauft. Um dieses Fahrzeug unterzustellen, erfolgte ein Gerätehausanbau im Jahr 1956 durch die Kameraden und durch Unterstützung finanzieller Art der Gemeinde.
1957 entstand durch Eigenleistung der Kameraden und Unterstützung der LPG und der Gemeinde der Schlauchtrockenturm. Ebenfalls 1957 konnten 2 Sirenen installiert werden und der Löschzug Rußdorf erhielt einen neuen TS8-Anhänger.
1968 hat der „Sputnik“ seinen Geist aufgeben und musste verschrottet werden. Dafür bekamen wir als Ersatz von der FFW Crimmitschau das Löschfahrzeug LF/TS8-STA. Dieses Löschfahrzeug verrichtete seinen Dienst bei uns bis zum Jahr 1974.

Am 30. April 1974 erhielten wir für damalige Verhältnisse ein neues modernes Löschfahrzeug, den LO LF8/TS8-STA. Da dieses Löschfahrzeug für unser Gerätehaus zu groß war, musste durch die Kameraden wieder umgebaut werden. Dieses Fahrzeug tat seinen Dienst bis 2005 und steht jetzt als Oldtimer in unserem Museum.





Ansicht v. hinten und vorneEin Wunschtraum der Blankenhainer Kameraden war ein neues Gerätehaus. Dieser Traum wurde uns im Jahr 2003 erfüllt. Natürlich haben wir auch bei diesem Bau mit Hand angelegt. So wurde der gesamte Abriss und die Baufeldfreimachung durch uns erledigt. Verlegung der Versorgungsleitungen, die Außenanlagen und der Innenausbau im Altbau wurde ebenfalls von den Kameraden mit einem Zeitaufwand von ca. 2000 Stunden realisiert.

Im Dezember 2005 erhielten wir ein neues Löschfahrzeug das LF 10/6 auf einem Mercedes „ATEGO“.
 
Auf die Jugendfeuerwehrarbeit legen wir ein sehr großes Augenmerk, denn das sollen die „Kameraden von Morgen“ werden. Gleichfalls bilden sich die aktiven Kameraden jederzeit weiter, um die vorhandene und die neue Technik zu beherrschen.
Im geselligen Leben des Ortes ist die Feuerwehr nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein verlässlicher Partner für die anderen Vereine des Ortes, wenn es um kulturelle Veranstaltungen oder Traditionfeste geht.


Nennenswerte Brände in den 140 Jahren:

1912 Feldscheune des Rittergutes
1920 Kuhstallgebäude des Bauern Oskar Schlegel
1925 Seitengebäude von Bertram Lippert
1955 Teile des Gehöftes von Hugo Ahnert
1968 Teile des Gehöftes von Gerhardt Schlegel
2000 Werkstattbrand in der Agrargenossenschaft Blankenhain
2009 Scheunenbrand in der Kurzen Straße bei Familie Lippold

2012 Brand des Verwaltungsgebäudes der Agrargenossenschaft Blankenhain